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Askania

Askania

Wiedergeburt einer deutschen Marke
The Pilot Watch Magazine
Askania
15 März 2024

Die Fortsetzung einer deutschen Erfolgsgeschichte

Uhren von Askania haben ihre Wurzeln im Berlin der 1870er Jahre. Carl Bamberg, Sohn eines Uhrmachers aus Thüringen und Protegé von Carl Zeiss, gründet 1871 eine Manufaktur für feinmechanische und optische Präzisionsgeräte. Zu seinen Kunden gehören unter anderem die Kaiserliche Marine, Observatorien und Forschungsunternehmen. Schnell erlangen insbesondere die von Bamberg entwickelten Zeitmesser – anfangs Taschenuhren mit Handaufzugswerken – internationale Bekanntheit.

Große Messen von London bis Philadelphia rühmen Bambergs Innovationen und die Verlässlichkeit seiner Messinstrumente. Unaufhaltsam entwickelt sich Askania zu Deutschlands Nummer eins für Navigations- und Luftfahrtinstrumente. Neben Niederlassungen in Deutschland folgen rasch Dependancen in Frankreich und den Vereinigten Staaten. In den 1930er Jahren entwickelt das Unternehmen Zeitmessgeräte, Kameras und Bordinstrumente für Flugzeuge. Ein Gütebeweis für die hohe Qualität der Askania Produkte ist die Zusammenarbeit mit zahlreichen renommierten Luftfahrtunternehmen wie Bücker, Dornier, Junkers, Messerschmitt und Zeppelin.

Askania und die Pioniere der Luftfahrt

Die Nachtfluginstrumente, Bordinstrumente und Pilotenuhren von Askania helfen Pionieren der Luftfahrt wie Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld bei seiner Atlantik-Erstüberquerung oder Elly Beinhorn bei ihren Langstrecken-Flugrekorden. Askania-Bordinstrumente sind in zahlreichen Flugzeugen, unter anderem in denen der Lufthansa, eingebaut. In den 20er bis 40er Jahren gibt es kaum ein Flugzeug ohne Instrumente aus dem Hause Askania.

Meine Vorliebe für Pilotenuhren brachte mich auf die Idee, das fortzusetzen, was bei Askania großartig verwirklicht worden war.

Leonhard R. Müller

Wie Phoenix aus der Asche

Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Askanias Uhrenfabrikation noch eine Zeit lang in München fortgesetzt. Später verschwindet die Marke jedoch komplett vom Markt und gerät in Vergessenheit. Das ändert sich jedoch im Jahr 2004: Leonhard R. Müller, Uhrmacher und Uhrenliebhaber mit einem Faible für mechanische Luxusuhren, erwirbt die Namensrechte und gründet Askania als exklusive Uhrenmanufaktur in Berlin neu.

Müller stammt aus der bekannten deutschen Goldschmiedestadt Pforzheim, verbringt einen Teil seines Berufslebens in der Schweizer Uhrenbranche und verkörpert als Vorstandsvorsitzender wie kein anderer die Wiedergeburt der Marke Askania. Mit edlen Zeitmessern, die Namen wie Tegel, Tempelhof und Alexanderplatz tragen, wird ein bedeutendes Kapitel deutscher Uhrengeschichte nun in Berlin weitergeschrieben.

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Weitere Informationen unter askania.berlin

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